Wie Salomon war Dhu'l-Qarnayn Herrscher eines reichen, mächtigen Staates, dessen Ruhm sich weithin verbreitet hatte. Die Menschen kamen zu ihm und baten ihn um eine Lösung ihrer oftmals komplizierten Probleme, und auch Nationen, die jenseits seines Reiches lebten, kannten ihn als einen Menschen, der jedes Unrecht im Land unterband. Zum Beispiel wurde er eines Tages von einem Volk, dass zwischen den beiden Bergen lebte, um Hilfe gebeten:
Sie sagten: "O Dhu-l-Oarnain! Siehe, Gog und Magog stiften Unheil im Land. Sollen wir dir Tribut entrichten, damit du zwischen uns und ihnen einen Wall baust?"
(Quran, 18:94)
Dhu'l-Qarnayn setzte seine bewaffneten Streitkräfte gegen die Ungläubigen ein, die Verderben ins Land brachten, und er ging dabei mit grosser Härte vor, um ihre Pläne zur Unterdrückung anderer zu verhindern. Ein König, der ein grosses Territorium beherrscht, muss also über eine starke Militärmacht verfügen.Bis er den (Ort des) Sonnenuntergangs erreichte. Er meinte, dass sie in schlammigem Wasser unterging. Und dort fand er ein Volk. Wir sprachen: "O Dhu-l-Oarnain! Entweder du strafst dieses Volk oder du erweißt ihnen Gutes. Er antwortete: "Wer gesündigt hat, den werden wir strafen. Danach mag er zu seinem Herrn zurückkehren, um von Ihm unsagbar bestraft zu werden. (Quran, 18:86-87)
Und was immer euch auch gegeben wird, ist nur ein vorübergehender Genuss des irdischen Leben. Was aber bei Gott ist, ist besser und dauerhafter für diejenigen, welche glauben und auf ihren Herrn vertrauen... (Quran, 42:36) |
Dhu'l-Qarnayn beschied das Volk, das ihm Tributzahlungen als Gegenleistung für seine Hilfe anbot:Und als er zu Salomon kam, fragte dieser: "Wollt ihr etwa meine Reichtümer vermehren? Aber was mir Gott gegeben hat, ist besser als alles, was er euch gab. Ihr selbst jedoch würdet euch eures Geschenks erfreuen! (Quran, 27:36)
Whatever you have been given is only the enjoyment of the life of this world. What is with God is better and longer lasting. (Qur’an, 42:36)
He bequeathed their land, their houses, and their wealth to you, and another land you had not yet trodden on. God has power over all things. (Qur’an, 33:27)
Dass beide Könige die Annahme der Geschenke verweigerten und so deren Absender daran erinnerten, dass Gott der alleinige Eigentümer allen Besitzes ist, zeigt, dass sie aufrichtige Muslime waren. Diese Beispiele sollten jedem Muslimischen Führer zum Vorbild dienen.... "Was mir mein Herr gegeben hat, ist besser (als Tribut)... (Quran, 18:95)
Und so waren sie nicht imstande, ihn zu überklettern und waren auch nicht imstande, ihn zu durchlöchern. Er sprach: "Dies ist ein Gnadenerweis von meinem Herrn. Wenn aber meines Herrn Verheißung eintrifft, wird Er ihn zu Staub machen; und meines Herrn Verheißung bewahrheitet sich." (Quran, 18:97-98)
In beiden Berichten, besonders in dem über Salomon, werden die Dschinn des öfteren erwähnt. Das könnte bedeuten, dass die Endzeit, wenn Gott die Dschinn und Dämonen in den Dienst der Menschheit stellt. (Gott allein kennt die Wahrheit.)
“Alayhi qitran” bedeutet “geschmolzenes Kupfer” oder “Teer”. Der Quran sagt, das dieselbe Substanz auch Salomon zur Verfügung stand:Bringt mir Eisenblöcke." Und als er (die Kluft) zwischen den beiden (Gebirgshängen) aufgefüllt hatte, sagte er: "Blast." Und als er es zum Glühen gebracht hatte, sprach er: "Bringt mir geschmolzenes Kupfer, damit ich es darauf gieße." (Quran, 18:96)
Die Worte “Ayna al-qitri” beziehen sich auf das geschmolzene Kupfer oder den Teer, die der Prophet Salomon und Dhu'l-Qarnayn einsetzten. Diese Bilder zeigen, wie Kupfer und Teer benutzt werden.
Es gibt eine bemerkenswerte Ähnlichkeit im Gebrauch dieser Substanz durch die beiden Führer. Vielleicht benutzte Salomon diese Substanz, um die Kontrolle über die Dschinn und Dämonen aufzubauen. Vielleicht war es Teer, denn die Quranure 14:50 erwähnt das Tragen von “Hemden aus Teer”, was zeigt, dass diese Substanz auch in der Hölle vorkommt.Und Salomon (unterwarfen Wir) den Wind. Sein Morgen war ein Monat und sein Abend ein Monat. Und Wir ließen eine Quelle von geschmolzenem Erz für ihn fließen. Und von den Dschinn arbeiteten einige unter ihm, mit Erlaubnis seines Herrn. Wer aber von ihnen von Unserem Befehl abgewichen wäre, den hätten Wir die Strafe der Flamme erleben lassen. (Quran, 34:12)
Direkt nachdem der Vers erwähnt, dass diese Substanz auf Befehl Salomon’s benutzt wurde, sagt der Vers, die Dschinn hätten Salomon gedient. Beide, Salomon und Dhu'l-Qarnayn haben diese Substanz möglicherweise zur Kontrolle der Dschinn benutzt. Sie enthielt möglicherweise eine Substanz, die sie beeinflussen konnte. (Gott allein kennt die Wahrheit.)
Und Wir lassen euch damit Palmen- und Rebgärten gedeihen, in denen ihr reichlich Früchte habt, von denen ihr esst. (Quran, 23:19) Palästininensische Gärten |